Die DWS hat Florian Fritsche zum Leiter des institutionellen Vertriebs in Deutschland berufen. Fritsche behält die Verantwortung für die Kundensegmente Firmenkunden, Pensionseinrichtungen, Non-Profit-Organisationen und öffentliche Institutionen. Zusätzlich übernimmt er das Segment der Finanzinstitute. Er berichtet weiterhin an Alexia Giugni, Leiterin Global Institutional Coverage.
Fritsche wechselte 2020 von der Deutschen Bank zur DWS und übernahm seither mehrere Führungspositionen im institutionellen Geschäft. Von 2014 bis 2019 arbeitete er bei der Deutschen Bank, zunächst in der Unternehmensberatung, anschließend in der Unternehmensbank. Dort beriet er Unternehmen beim Risikomanagement und verantwortete den Vertrieb von Absicherungsinstrumenten mit.
Die Berufung fügt sich in eine größere Neuaufstellung ein: Zum 1. Juni hat die DWS ihre gesamte Kundenbetreuung umgebaut und ordnet den Vertrieb seither nicht mehr nach Assetklassen, sondern nach Kundensegmenten. Das Geschäft gliedert sich fortan in zwei Segmente – Private Wealth und Institutional. Die weltweite Verantwortung für das institutionelle Geschäft über alle Assetklassen und Regionen übernahm dabei Alexia Giugni, an die Fritsche berichtet. Das Privatkundengeschäft, branchenüblich als Wholesale bezeichnet, führt seither Simon Klein.
Hintergrund ist eine Entwicklung, die die gesamte Branche erfasst: Aktive Fonds, ETFs und alternative Investments verschmelzen produktseitig zunehmend, und die Nachfrage großer Anleger läuft quer durch die Assetklassen. Parallel baute die DWS ihren Vorstand um – Dirk Goergen übernahm zum 1. Juni die neu geschaffene Position des Chief Commercial Officer (CCO). Das verwaltete Kundenvermögen der Frankfurter überstieg zuletzt eine Billion Euro.