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DWS-Duo Marcus Poppe und Philipp Schweneke „Es wird nur überinvestiert, wenn etwas schiefgelaufen ist“

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Herr Poppe, bevor Sie im März den DWS Deutschland von Tim Albrecht übernommen haben, waren Sie Co-Manager des beinahe sechsmal so großen DWS Top Dividende unter der Führung von Thomas Schüßler. 20 Milliarden gegen 3,5 – empfinden Sie das als Rückschritt?

Poppe: Aggregiert man die deutschen Aktienfonds der DWS haben wir mit etwa zwölf Milliarden Euro beinahe 30 Prozent Marktanteil. Zwar spielt in dieser Branche die Größe der Portfolios immer eine Rolle. Aber schiere Größe allein ist kein Faktor, der Erfüllung bringt. Beim Investieren ist sie sogar eher hinderlich. Sehr große Fonds sind weniger beweglich, mit kleineren Schnellbooten kann man mehr Spaß haben.

Nun stehen Sie dennoch am Steuer eines Milliardentankers.

Poppe: Beim DWS Deutschland hat mich gereizt, dass es ein optimistisches Investieren ist. Dieses Verständnis ist essenziell. Niemand kauft den deutschen Markt, wenn man glaubt, wir sind als Land auf dem absteigenden Ast und hangeln uns nur noch von Problem zu Problem. Es braucht einen gewissen Grundoptimismus.

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