DWS profitiert von gutem Europa-Geschäft

14,3 Milliarden Euro hat die Deutsche-Bank-Tochter DWS seit Jahresanfang eingesammelt. „Mehr als ein Drittel davon, 5,3 Milliarden Euro, stammt aus dem europäischen Geschäft außerhalb Deutschlands“, sagt Geschäftsführer Klaus Kaldemorgen.  Das meiste Geld floss in Geldmarktfonds. Bei den reinen Aktienfonds musste auch die DWS – wie die gesamte Branche - Abflüsse hinnehmen. 1,7 Milliarden Euro zogen die Anleger aus DWS-Aktienfonds ab.

Nach verwaltetem Vermögen ist die DWS nach Credit Agricole die Nummer 2 unter Europas Investmentfondsgesellschaften. 2007 verkaufte sie erstmals Fonds auch in Schweden, Griechenland und Malta. Anfang 2008 will die DWS in der Türkei starten.

Die vor rund einem Jahr gestartete Zertifikate-Plattform DWS Go hat mittlerweile 510 Millionen Euro unter Verwaltung. 2008 soll das Geschäft weiter ausgebaut werden, ebenso das Angebot von strukturierten Fonds. Geschäftsführer Stefan Kunze sieht die DWS denn auch nicht mehr als reine Fondsgesellschaft, sondern vielmehr als „verpackungsneutralen Asset Manager“.

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