Dynastie Pohl bei DVAG gesichert

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Der größte deutsche Finanzvertrieb, die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) will ein generationenübergreifendes Familienunternehmen bleiben. Gründer und Vorstandschef Reinfried Pohl (80) kauft zehn Prozent der Aktien aus dem Bestand der AMB Generali zurück und überträgt die Majorität seiner Aktien an seine beiden Söhne.

Die Deutsche Vermögensberatung Holding, in der die Anteile der Familie Pohl gebündelt sind, stockt ihre Anteile an der DVAG von 50 Prozent plus 10 Aktien auf 60 Prozent plus 10 Aktien auf. Knapp 40 Prozent der DVAG-Aktien verbleiben somit im Besitz der AMB Generali Holding, mit der die DVAG seit mehr als drei Jahrzehnten in einer strategischen Partnerschaft verbunden ist.

Pohl überlässt seinen beiden Söhnen Reinfried und Andreas je 26 Prozent der Anteile an der Deutsche Vermögensberatung Holding. Beide Söhne zusammen verfügen dann über 52 Prozent an der Familien Holding. 48 Prozent der Anteile hält der Unternehmensgründer Reinfried Pohl weiterhin selbst.

Die DVAG, 1975 als Allfinanzvertrieb gegründet, verfügt über 35.000 Berater und rund 5 Millionen Kunden. „Spätestens jetzt weiß jeder Vermögensberater und jeder, der es werden will, dass die Deutsche Vermögensberatung über Generationen hinweg ein Familienunternehmen bleiben wird. Das ist der Schlüssel für langfristige Stabilität und nachhaltigen Erfolg“, so Pohl.

Die AMB Generali Gruppe begrüßte den Schritt in einer Erklärung: Mit diesem Schritt werde die strategische Partnerschaft zwischen der Deutschen Vermögensberatung und der AMB Generali Gruppe weiter gestärkt.

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