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Lesedauer: 3 Minuten
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E-Mobilität E-Fahrzeuge schließen preislich zu Verbrennern auf

Politiker und Manager eines renommierten deutschen Autokonzerns in einer Fertigungsstätte des Audi e-tron
Politiker und Manager eines renommierten deutschen Autokonzerns in einer Fertigungsstätte des Audi e-tron: Sinkende Batteriepreise dürften den Absatz von E-Fahrzeugen weiter voranbringen – die Preise für Lithium-Ionen-Batterien sind in den vergangenen zehn Jahren um fast 90 Prozent gefallen. | Foto: Imago Images / Belga

Über Jahre hinweg schien E-Mobilität vielversprechend – jetzt ist die Entwicklung in eine neue Phase eingetreten: Der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen stieg in der ersten Hälfte des Jahres 2021 um 160 Prozent, wie „Forbes“ berichtete.

Auch hinsichtlich ihres Preises werden E-Autos immer interessanter. Heute sind viele neue E-Modelle günstiger als vergleichbare Benziner. Im April 2021 brachte Audi beispielsweise seinen Elektro-SUV Q4 e-tron 2022 zu einem Preis auf den Markt, der unter dem des traditionellen Q5 SUV liegt, wie das Fachblatt „Car and Driver“ verglichen hat.

Und der Verkaufspreis ist nicht alles: Auch die Gesamtbetriebskosten von Elektrofahrzeugen machen diese verglichen mit Benzinern immer attraktiver. Einigen Schätzungen zufolge lassen sich mit E-Autos über ihre gesamte Lebensdauer je nach Fahrzeugklasse und -typ zwischen 4.000 und 18.000 US-Dollar einsparen, wie das Fachmagazin „Consumer Reports“ kalkuliert. Da dieses Sparpotenzial sich voraussichtlich noch erhöhen wird, könnten Autofahrer möglicherweise schneller als erwartet auf E-Fahrzeuge umsteigen. Damit sind nicht zuletzt auch Wachstumschancen für Anlagen in börsengehandelten Indexfonds verbunden.

Bei 100 aufgepasst!

Batterien sind die teuerste Komponente in der Produktion von E-Fahrzeugen. Allerdings sind die Preise für Lithium-Ionen-Batterien in den vergangenen zehn Jahren um 90 Prozent gesunken, wie Bloomberg weiß. Dabei gibt es einen wichtigen Grenzwert, den man im Auge behalten sollte: Wenn der Preis für Lithium-Ionen-Akkus auf 100 US-Dollar pro Kilowattstunde fällt, könnten E-Fahrzeuge preislich mit Verbrennungsmotoren gleichziehen. Heute liegen die durchschnittlichen Kosten bei 137 US-Dollar pro Kilowattstunde, aber einige Analysten gehen davon aus, dass die 100er-Grenze bis 2023 erreicht werden könnte.

Recyceln lohnt sich

Akkus für E-Autos sind viel größer und schwerer als herkömmliche Batterien und verlieren in den ersten fünf Jahren der Nutzung erheblich an Kapazität. In der Regel beträgt ihre Lebensdauer zehn Jahre, so die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey. Neue Ansätze beim Recycling können zur Lösung von Problemen in Hinsicht auf die Entsorgung von Batterien und Ineffizienzen in der Lieferkette beitragen, wodurch die Preise für Lithium-Ionen-Batterien weiter sinken dürften. Schätzungen zufolge könnte der Markt für Batterie-Recycling laut „PR-Newswire“ in den USA 25 Milliarden US-Dollar erreichen.

Die Autobauer haben diese Chance erkannt. Im September 2021 kündigte Ford Motor an, 50 Millionen US-Dollar in ein Startup-Unternehmen für Batterierecycling zu investieren. Damit geht der Autohersteller einen wichtigen Schritt, um seine eigenen E-Autobatterien recyceln zu können, eine geschlossene Lieferkette zu schaffen und damit die Produktionskosten zu reduzieren.

Mit der neuen Generation von Unternehmen in der Lieferkette von Elektrofahrzeugen entstehen auch neue Anlagechancen. Dazu zählen neben den Recyclingunternehmen auch Firmen, die recycelbare Materialien sammeln und transportieren.

Warum E-Autos attraktiv sind

Staatliche Investitionen in E-Mobilität könnten sehr bald greifen. Geplante Investitionen in E-Fahrzeuge und die entsprechende Infrastruktur sowie mögliche Steuererleichterungen für Verbraucher und Hersteller könnten dazu führen, dass mehr E-Fahrzeuge auf die Straße kommen und sich für Investoren langfristige Chancen ergeben.

Fazit

Sinkende Batteriepreise, innovative Technologien und neue Unternehmen verändern die Wertschöpfungskette von E-Fahrzeugen. Für Anleger könnte ein Megatrend-Ansatz hier interessant sein, mit dem sie gezielt in das Thema E-Mobilität investieren können. Megatrend-ETFs können dazu beitragen, das Potenzial dieser neuen Technologien zu nutzen. Gleichzeitig streuen ETFs die Mittel über eine Vielzahl von Unternehmen, die vom Wachstum des Themas profitieren könnten.

Mittels Aktien in E-Mobilität investieren: iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.