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Elektroauto an einer Ladestation: In Deutschland ist E-Mobilität längst nicht so stark verbreitet wie in China. | © Pixabay

E-Mobilität Darauf müssen Anleger achten

Nahezu jeder Autohersteller ist gezwungen, aufgrund der CO2-Umweltauflagen in E-Mobilität zu investieren und seine Flotte nach und nach umzurüsten - sei es auf Hybride oder vollständig elektrische Antriebe. Die Richtung ist somit klar, Weg und Zeithorizont sind es noch nicht. Welcher Hersteller macht das Rennen und bringt das effizienteste Fahrzeug zeitnah auf den Markt? Ändert sich dadurch das Kaufverhalten? Bleiben die bekannten Premium-Marken auch bei E-Autos führend oder laufen die Asiaten den Europäern und Amerikanern den Rang ab? Bekommt E-Mobilität Konkurrenz durch Wasserstoffantriebe? Wird ausreichend Infrastruktur zur Verfügung gestellt?

Jan-Patrick Weuthen ist Portfoliomanager bei der B&K Vermögen in Köln; Foto: B&K Vermögen GmbH

Zu beachten ist auch, dass bisher die wenigsten E-Modelle kostenneutral hergestellt werden. Geschweige denn, dass Unternehmen vergleichbare Margen, wie mit ihren Verbrennermodellen, erwirtschaften können. Auch das Thema Energiespeicherung ist derzeit eher kritisch zu sehen. Können die benötigten Batteriekapazitäten rohstoffseitig überhaupt in so großen Stückzahlen produziert werden, wie diese von Seiten der Politik und der Hersteller gewünscht werden? Viele dieser Fragen können noch nicht ausreichend beantwortet werden.

Um die Risiken einer Fehleinschätzung möglichst gering zu halten, sollten Anleger bei Einzelaktien-Investments über mehrere Unternehmen streuen. Hersteller wie BMW, Daimler, der chinesische Auto- und Batteriehersteller BYD oder Tesla, Zulieferer wie Continental, Leoni oder Aumann, Energiespeicherhersteller wie LG, CATL, BYD, Panasonic oder Umicore, Infrastrukturanbieter wie Innogy oder E.ON sind teilweise bereichsübergreifend tätig. Daneben gibt es viele kleine Startups, die ihre Stellung im Markt erst einmal finden und festigen müssen.

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