Ebase mutiert zur Vollbank

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Die European Bank for Fund Services (Ebase) erweitert ihr Geschäftsmodell: Ab sofort bietet das Unternehmen ihren mehr als 1 Million Depotkunden ein Konto mit einer Verzinsung von derzeit rund 3 Prozent an. Anleger können darüber einerseits ihre Fondsgeschäfte abwickeln. Andererseits können sie es als Tagesgeldkonto nutzen. „Das stärkt die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Ebase-Geschäftsführung.

Exklusive Vertriebspartner der Gesellschaft aus Haar bei München sind die angeschlossenen Vermögensverwalter, freien Finanzberater und Versicherungsvertriebe. Ihnen bietet Ebase aktuell rund 6.500 Fonds von 220 Investmentgesellschaften an. Die auf Investmentfonds spezialisierte Commerzbank-Tochter wurde bisher als reine Wertpapierhandelsbank geführt.

In diesem Jahr erhielt Ebase die Geschäftserlaubnis als Vollbank. Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds. Die zusätzliche Absicherung der Einlagen über diesen Fonds beträgt aktuell 5 Millionen Euro pro Anleger.

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