Edelmetall-Investments „Gold sollte ein wesentlicher Portfolio-Bestandteil sein“

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Gold stellt eine „hervorragende Diversifikation in Krisensituationen“ dar, sind sich Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek sicher. Die beiden Goldexperten vom Vermögensverwalter Incrementum aus Liechtenstein verweisen in ihrer aktuellen Studie „In Gold we Trust“ unter anderem auf Goldman Sachs.

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Die US-Großbank bestätige, dass „Gold kein historischer Unfall ist“. Stattdessen habe sich Gold „aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften ganz natürlich auf dem Markt etabliert und durchgesetzt“. Denn laut den Analysten bei Goldman Sachs entwickele sich Gold „insbesondere in Zeiten hoher Preisinflation oder auch in Rezessionsphasen gegenüber anderen Assets gegenläufig“. Damit eigne sich das Edelmetall „hervorragend als Portfoliobestandteil“.

Aufgrund der negativen Korrelation zwischen Gold und Aktien führe die Beimischung von Gold zu einer geringeren Schwankungsintensität (Volatilität) eines Gesamtportfolios aus Investments unterschiedlicher Assetklassen, so Stöferle und Valek weiter. „Besonders hilfreich ist die Beimischung von Gold in ein Portfolio aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen.“

Gegenüber einem Alternativ-Investment in Cash-Bestände führe die Aufnahme von Gold in das Mischportfolio zu höheren nominalen Renditen. „Dieser positive Effekt von Gold lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass es sich im Vergleich zu Anleihen deutlich besser als Downside-Hedge von Aktien eignet“, erklären die beiden Studienautoren.

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