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Anhänger in einer Kathedrale in Costa Rica: Die Medizin- und Pharmabranche fragt immer mehr Silber nach. | © Imago Images / Imagebroker Foto: Imago Images / Imagebroker

Edelmetall-Report

Silber wieder im Aufschwung

Investoren, die auf Edelmetalle setzen, befinden sich in der Corona-Krise in einer konfortablen Situation, schreiben Experten von Swiss Recource Capital in einem aktuellen Report. Die Anlageklasse komme mit am besten durch die Corona-Krise.

Besonders Gold entwickle sich solide, so die Experten. Der Preis des Edelmetalls schwächelte zwar zwischenzeitlich, stabilisierte sich dann aber wieder auf dem Niveau von vor der Krise, Tendenz steigend.

Quelle: : JS by am Chart

Derzeit koste eine Feinunze 1.704 US-Dollar. Grund für die stabile Entwicklung seien Verwerfungen in der Fiskalpolitik und geopolitische Probleme, die bei Anlegern ein Bedürfnis nach Sicherheit hervorrufen.

Quelle: Swiss Resource Capital

Auch Palladium, dessen Preis in den vergangenen Monaten vor allem aus spekulativen Gründen auf neue Rekordhöhen von bis zu 2.780 US-Dollar je Unze stieg, musste nur einen kurzen Absacker hinnehmen und notierte zuletzt wieder über der Marke von 2.000 US-Dollar, so Swiss Recource Capital. Hier spiele vor allem die Nachfrage aus dem Automobilsektor eine große Rolle.

Konträr dazu sei die Lage bei Platin. Die zunehmende Diskreditierung des Dieselmotors führe zwar zu einem Nachfragerückgang. Es deute sich jedoch parallel eine leicht steigende Nachfrage aus der Autoindustrie und dem Schmucksektor an.

Der Silberpreis fiel in der Corona-Krise zunächst, erholte sich dann jedoch, zumal das Edelmetall einen Nachfrageschub aus dem Investment-Sektor erfuhr. Im Moment kostet eine Feinunze 15,4 US-Dollar. Swiss Resource Capital attestiert Silber im Vergleich zu anderen Edelmetallen die besten Chancen, da es vermehrt in der Industrie zum Einsatz kommt. Haupteinsatzgebiete seien Elektronik, Legierungen, Photographie, Photovoltaik und die Pharma- und Medizinbranche.

Quelle: JS by am Chart

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