EFPA

Finanzplaner fordern europaweit einheitliche Umsetzung von Mifid II

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Am 17. Januar 2017 tritt voraussichtlich die Finanzmarktrichtlinie Mifid II in Kraft. Derzeit streiten Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden und Branchenvertreter über die Ausgestaltung der Finanzmarktrichtlinie. Nun meldet sich auch die European Financial Planing Association (EFPA), die in Deutschland durch den Finanzplaner-Verband FPSB vertreten wird, zu Wort.

Mifid II stelle eine sehr gute Gelegenheit dar, um das Vertrauen der Kunden in die qualifizierte Finanzberatung zurückzugewinnen, so fasst der Verband die Ergebnisse seiner Studie „Voice of the Markets“ zusammen. Die Studie basiert auf einer Reihe von Interviews mit führenden Akteuren aus der Finanzdienstleistungsbranche aus elf europäischen Ländern. 

Gerade die in den Mifid-II-Entwürfen vorgesehenen höheren Ausbildungsstandards würden die Beratungsqualität steigern, sind die Verbandvertreter überzeugt. „Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist aber, dass Mifid II in ganz Europa einheitlich umgesetzt wird“, so der Verband. Denn nur so könne ein konsistenter und verlässlicher Rahmen für die gesamte EU entstehen, der auch den aktuellen und sich ständig verändernden Anforderungen des Marktes gerecht wird. Daher sollten nationale Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, länderübergreifende Interessensverbände zu Rate ziehen. 

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