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Hedgefondsmanager über Bitcoin „Ein Nichts mit begrenztem Angebot“

John Paulson
John Paulson: Der US-Hedgefondsprofi hält Kryptowährungen wie Bitcoin für kein gutes Investment. | Foto: imago images / UPI Photo

Kryptowährungen sind eine pure Spekulationsblase. Das harte Urteil kommt von John Paulson, Gründer der US-Hedgefondsgesellschaft Paulson & Co. In einem Interview mit der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg sagte der bekannte Investor: „Ich würde Kryptowährungen als ein begrenztes Angebot eines Nichts bezeichnen“. Es gebe zwar mehr Nachfrage als Angebot bei der auf 21 Millionen Einheiten begrenzten Kryptowährung – was ihren Preis in die Höhe treibe. Bei sinkender Nachfrage falle der Kurs allerdings auch wieder in sich zusammen, denn Kryptowährungen hätten keinen intrinsischer Wert.

Ob er angesichts der pessimistischen Ansicht also eine Short-Wette gegen Bitcoin eingehen würde? Besser nicht, meint Paulson. Denn bei kurzfristig steigenden Kursen könnten Shortseller mit Kryptowährungen quasi unbegrenzte Verluste erleiden – auch wenn sie mit ihrer Wette auf lange Sicht gesehen richtig lägen. Der Kurs von Bitcoin sei ihm dafür zu volatil, so Paulson.

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Der Hedgefondsprofi hatte sich im Zuge der sogenannten Subprime-Krise 2007 einen Namen gemacht. Paulson hatte sich mit Wetten gegen den damals überblähten US-Immobilienmarkt positioniert und gilt seitdem als geschickter Shortseller.

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