Eine Milliarde Euro

Hypovereinsbank macht wohl Deal mit Private-Equity-Anteilen

Unicredit erwägt einen Verkauf von Private-Equity-Fonds-Anteilen, die von ihrer deutschen Tochter Hypovereinsbank (HVB) gehalten werden. Das hat Bloomberg News am späten Mittwoch von zwei Personen erfahren, die mit den Vorgängen vertraut sind.

Der Schritt soll den Angaben zufolge dazu dienen, die Bilanz der Mutter zu stärken.

Die in Mailand beheimatete Unicredit erwägt eine 1 Milliarde Euro schwere Transaktion, wie es hieß. Demnach würde der Käufer sich auch dazu verpflichten, Kapital für künftige Investments bereitzustellen.

Nicole Selle, eine Sprecherin von Unicredit, wollte auf Nachfrage von Bloomberg News keinen Kommentar zu den Informationen abgeben.

Mehrere Finanzdienstleister hatten sich zuletzt von Private-Equity-Anteilen getrennt, während sie sich aus Bereichen zurückzogen, die sie nicht als zentral für ihre Strategie betrachten. Auf diese Weise werden Bilanzen gestärkt und Vorgaben der Aufsicht erfüllt.

Die HVB war im Jahr 2005 von Unicredit erworben worden und ist heute als Unicredit Bank am Markt aktiv.

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