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Eine Milliarde Euro im Sofa

Die Website TopGutscheincode.de wollte von knapp 2.000 Bundesbürgern wissen: „Wie häufig finden Sie im Schnitt loses Kleingeld bei Ihnen zuhause, dessen Existenz Sie schon längst vergessen hatten?“ Die große Mehrheit, nämlich 74 Prozent, sagte, dass sie wenigstens zehn Mal pro Jahr Geld bei sich zuhause findet, und zwar im Schnitt eine Summe von 2,50 Euro pro Jahr und Person.

Auf die 54 Millionen Volljährigen in Deutschland bezogen, errechnet die Website daraus eine Summe von 1,35 Milliarden Euro an verlorenem Kleingeld pro Jahr.

Die wahrscheinlichsten Fundorte der verlorenen Münzen waren dabei der Platz unterhalb des Sofarückens (67 Prozent) sowie in alten Handtaschen, Taschen oder Brieftaschen (34 Prozent).

Das Geld liegt auf der Straße

Weitere Erkenntnis der Umfrage: Rund ein Drittel der Befragten heben Münzen, die auf der Straße liegen, aus Prinzip nicht auf. 73 Prozent tun dies nicht, „weil dies verzweifelt aussähe“.
6 Prozent der Befragten sagten, dass sie sich erst gar keine Mühe machten, Münzen aufzusammeln, die sie selbst haben fallen lassen, wobei die Hälfte dieser Gruppe aussagt, dass sie es nur aufheben würden, wenn der Münzwert mehr als 1 Euro betragen würde.

Bedenklich: 63 Prozent gaben zu, dass sie größere Geldsummen aufheben würden, wenn Sie der Auffassung wären, dass sie dabei unerkannt blieben. Die Umfrage bezog sich unter anderem auch auf die Haltung bezüglich der Rückgabe von Geld: Jeder dritte Befragte bekannte dabei, dass er eine Handtasche oder Brieftasche nicht zurückgäbe, wenn er sie auf der Straße fände.

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