Dirk Müller. Foto: Finanzethos

Dirk Müller. Foto: Finanzethos

„Einfach weiter machen“

So kommentiert Dirk Müller den Regierungsvorschlag zu Hamsterkäufen

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Heute stellt Innenminister Thomas de Maizière sein Konzept für die Selbstverteidigung im Katastrophenfall vor. Die zentrale Empfehlung des Ministers ist aber bereits bekannt: Die Bürger sollen Vorräte an Trinkwasser und Lebensmitteln anlegen, die im Katastrophenfall für mindestens zehn Tage reichen würden.

Die Bevölkerung reagiert zwiegespalten auf den Vorschlag: Während sich die Einen im Netz über den Begriff Hamsterkäufe lustig machen und deutschen Zoohandlungen glänzendes Geschäft prophezeien, befürchten die Anderen regelrecht eine bevorstehende Katastrophe.

Neu sind die Maßnahmen nicht

Fondsmanager und Börsen-Experte Dirk Müller kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Ganz neu seien die Maßnahmen nicht: Die Bundesregierung sei bereits 2012 aufgefordert worden, ihre Empfehlungen für die Bevölkerung zum Verhalten im Katastrophenfall zu aktualisieren, erklärt Müller in einem Video-Beitrag.

Man habe seit Jahrtausenden Vorratshaltung praktiziert, so Müller weiter. In unserer Just-In-Time-Gesellschaft hätten die Menschen das aber verlernt. Dabei sei es sinnvoll, Vorräte anzulegen, um nicht ständig von Öffnungszeiten und dem Sortiment der Supermärkte abhängig zu sein. 

Aus dieser Meldung auf eine bevorstehende Krise zu schließen ginge laut Müller definitiv zu weit. Seine Empfehlung an die Zuschauer - „einfach weiter machen“. 

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