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Einigung im Tarifstreit Bankmitarbeiter bekommen knapp 4 % mehr Gehalt

Die Tarifparteien im privaten und öffentlichen Bankgewerbe haben sich auf eine Gehaltserhöhung geeinigt: Die Gehälter von rund 200.000 Beschäftigten der Branche soll in drei Stufen bis November 2018 um 3,7 Prozent angehoben werden, berichtet der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes. Auszubildende erhalten ab Oktober 2016 monatlich 50 Euro mehr Gehalt. Der Gehaltstarifvertrag ist bis Ende Januar 2019 gültig.

Das jetzt erzielte Verhandlungsergebnis sichere zwar die Einkommen der Beschäftigten und gebe Banken Planungssicherheit. Angesichts der angespannten Branchenlage liege der Tarifabschluss allerdings an der Belastungsgrenze der Geldinstitute und sei nur durch die lange Laufzeit „gerade noch vertretbar“, kommentiert Heinz Laber, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber, die beschlossenen Gehaltserhöhungen.

Auf Arbeitgeberseite wurden die Tarifverhandlungen vom Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) und der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken (VÖB) geführt, auf Gewerkschaftsseite von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) und DHV - Die Berufsgewerkschaft.

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