Quelle: Getty Images

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Einigung über Entschädigung für Loveparade-Opfer

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Die Vorstände des Axa-Konzerns, der als Haftpflichtversicherer den Veranstalter der Loveparade vertritt, haben gemeinsam mit den Stadträten von Duisburg eine Vereinbarung unterschrieben, ab sofort mit der Entschädigung für die Opfer der Loveparade-Katastrophe zu beginnen.

Wer entschädigt die Loveparade-Opfer? fragte DAS INVESTMENT.com bereits im Juli 2010. Und auch Mitte April, mehr als acht Monate nach der Katastrophe, bei der 21 Menschen starben und mehr als 500 zum Teil schwer verletzt wurden, war die Frage noch nicht abschließend geklärt.

Die Betroffenen werden nun in den nächsten Tagen von Axa angeschrieben werden, um die genauen Details der finanziellen Entschädigung zu klären.

Die meisten Forderungen liegen laut „Spiegel“ zwischen 1.000 und 15.000 Euro. In Einzelfällen soll es aber auch um sechsstellige Summen gehen.

Die rechtliche Frage nach der Schuld- und Haftungsfrage ist hingegen weiterhin ungeklärt. Es gehe laut Axa darum, Geschädigte und Angehörige der Opfer nicht weiter warten zu lassen.

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