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Elite-Uni entlässt Investment-Personal

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Der universitätseigene Vermögensverwalter Harvard Management Company (HMC) gilt als eines der besten Investmenthäuser weltweit, sein Investmentstil als Vorbild für eine ausgewogene Vermögensaufteilung mit einem klaren Schwerpunkt auf Alternative Investments und reale Vermögenswerte wie Wald, Immobilien und Rohstoffe.

Die breite Streuung über Vermögensklassen hat HMC im vergangenen halben Jahr jedoch nicht vor Verlusten bewahrt. Die Gesellschaft verlor in den vergangenen Monaten rund 8 Milliarden Dollar; das ist ein Verlust von etwa 22 Prozent. Ihr gesamtes Vermögen wird aktuell auf rund 28 Milliarden .

Die Entlassungen seien Teil des Umstrukturierungsplans der HMC-Chefin Jane Mendillo, teilt Stiftungssprecher John Longbrake mit. Mendillo hatte den Job Mitte vergangenen Jahres von Mohamed El-Erian übernommen, der Anfang 2008 nach knapp zwei Jahren an der HMC-Spitze zur Fondsgesellschaft Pimco zurückwechselte.

Auch die übrigen Elite-Unis wurden von der Finanzkrise ähnlich hart getroffen. Das Stiftungsvermögen von Yale sank um rund ein Viertel. Im Schnitt verloren die US-Uni-Stiftungen zwischen Juli und November 2008 an den Kapitalmärkten knapp 23 Prozent ihres Kapitals.

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