Emerging Markets Ende der Korruption in Schwellenländern?
Zwar seien Anti-Korruptions-Maßnahmen für Regierungen immer auch ein zweischneidiges Schwert: Wer gegen Vetternwirtschaft mobil macht, verursache erst einmal Unruhe. Anleger reagierten auf die dann volatilen Märkte, indem sie ihr Kapital abzögen.
Trotzdem lohne es sich für Regierungen mittel- und langfristig in jedem Fall, gegen Korruption im eigenen Land vorzugehen. Denn mehr Transparenz führe immer auch zu einer verbesserten Unternehmensführung, zu Wirtschaftswachstum und damit letztlich zu steigenden Kursen.
Investoren sollten, so fordert Khan, stark volatile Märkte infolge von Anti-Korruptions-Kampagnen nicht mit Kapitalabzug abstrafen. Vielmehr sollten sie die langfristig positive Entwicklung im Blick behalten.
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