Quelle: Greenpeace

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Energiekonzerne: Klimaschutz mangelhaft

„Die Deutschen haben es satt, überzogene Strompreise für dreckigen Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken zu zahlen“ interpretiert der Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling die Umfrageergebnisse. So bezeichnen 69 Prozent der Befragten die Investitionen der deutschen Stromversorger RWE, Eon, Vattenfall und EnBW als nicht ausreichend, 77 Prozent lehnen eine Beteiligung der Konzerne an osteuropäischen Atomkraftwerken ab. Die Strompreise finden 85 Prozent der befragten Verbraucher zu hoch. Eine weitere Studie habe gezeigt, dass die Energieversorger zukünftig vor allem in den Bereichen Kohle- und Atomstrom wachsen wollen, so Greenpeace weiter. So plant RWE, bis 2012 nur 15 Prozent seiner Gesamtinvestitionen in Erneuerbare Energien zu lenken. Außerdem ist der Konzern am Bau eines neuen Kernkraftwerks im bulgarischen Belene beteiligt – einem Ort, in dem sich 1977 ein größeres Erdbeben ereignet habe.

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