Rund zwei Wochen nach der Eskalation im Nahen Osten ringen Anleger weiterhin mit dem Risiko eines anhaltenden Schocks für die globalen Energieflüsse. Unabhängig vom weiteren Verlauf haben die jüngsten Entwicklungen den Inflationsdruck bereits erhöht, Anleiherenditen nach oben getrieben und das Wachstum über gestörte Lieferketten belastet. Gleichzeitig mehren sich die Anzeichen, dass wirtschaftlicher und politischer Druck das Ausmaß möglicher Angebotsunterbrechungen begrenzen könnte.
Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick in dieser Woche besonders auf die Notenbanken. Steigende Energiepreise und die daraus resultierenden Inflationsrisiken haben die Erwartungen an Zinssenkungen gedämpft; vereinzelt werden sogar wieder Zinserhöhungen diskutiert. Wie bewerten die US‑Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) den energiegetriebenen Angebotsschock – und welche Signale senden sie für den weiteren geldpolitischen Kurs?
Den ausführlichen BlackRock Marktausblick von Ann-Katrin Petersen, Leiterin Kapitalmarktstrategie bei BlackRock, können Sie hier nachlesen.