Erfüllung des Reformplans

Frist für Griechenland bis Montag

//
Die Partnerländer schließen nicht aus, dass Griechenland 1,2 Milliarden Euro bereits bewilligter Mittel zur Stützung des Bankensystems ausgezahlt bekommt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das überschuldete Land zeigen kann, dass es sich in Richtung der von den Gläubigern gewünschten Änderungen bewegt. Die übrigen 18 Mitgliedsländer des Euroraums bestünden unnachgiebig darauf, dass Griechenland detaillierte Pläne vorlegt, bevor weitere Mittel überwiesen werden, sagten die informierten Personen.

Eine beschleunigte Auszahlung der Mittel zur Stützung der Banken sei nicht möglich, teilte die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) nach der Telefonkonferenz am Mittwoch mit.

Am Montag steht Griechenland daher vor einer harten Prüfung. Sobald die Regierung ihre neuen Unterlagen eingereicht hat, müssen diese von den Gläubigern des Landes geprüft werden. Anschließend werden die Vertreter der Finanzministerien des Euroraums in den Tagen vor Ostern erneut beraten, sagte eine der informierten Personen.

Mehr zum Thema
GriechenlandGriechischer Ex-Finanzminister wegen Urkundenfälschung verurteilt Steuerabkommen mit SchweizExperte sieht Milliarden-Einnahmen für Griechenland