Peter Endres. Foto: Ergo Direkt

Peter Endres. Foto: Ergo Direkt

Ergo-Direkt-Chef Peter Endres geht

Die Ergo bestätigte entsprechende Berichte der "Süddeutschen Zeitung" und des "Handelsblatts" (Mittwochsausgaben). Der Grund für Endres' Weggang ist danach, dass die Ergo-Tochter enger an den Gesamtkonzern heranrücken soll und dadurch nicht mehr so unabhängig arbeiten kann wie bisher.

„Er hat andere Vorstellungen davon, was er in Zukunft machen möchte“, so ein Ergo-Sprecher. Endres ist gerade 60 Jahre alt geworden und hat eigentlich noch einen Vertrag, der bis Ende 2014 läuft. 20 Jahre war er im Unternehmen, 15 davon stand er an der Spitze. Ergo ist ein Tochterunternehmen des weltgrößten Rückversicherers Munich Re.

Ein potenzieller Nachfolger ist anscheinend schon gefunden: Daniel von Borries (48), bislang Vorstandsmitglied des Ergo-Konzerns und Aufsichtsratschef der Direkt-Versicherung, soll die Leitung übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates.

Unter den 1.800 Mitarbeitern soll der Vorgang für Verwirrung gesorgt haben. Der Betriebsrat vermutet, dass es zwischen Endres und den Managern in Düsseldorf Streit gegeben habe. Das soll Endres in einem Brief an die Mitarbeiter aber bestritten haben.

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