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Clean Energy Transition Fonds Wie Anleger am Übergang zu sauberer Energie teilhaben

Fertigungsstätte eines taiwanesischen Chipherstellers
Fertigungsstätte eines taiwanesischen Chipherstellers: Fondsmanager Xavier Chollet setzt mit seinem Team auf erneuerbare Energien, Energieeffizienz, ermöglichende Technologien und ermöglichende Infrastruktur. | Foto: Imago Images / NurPhoto
Fondsmanager Xavier Chollet

Weltweit hat in den vergangenen Jahren das Bewusstsein für die Dringlichkeit zugenommen, den Klimawandel und die Luftverschmutzung zu bekämpfen. Saubere Energie wird wettbewerbsfähiger, da technologische Innovationen starke Kostensenkungen ermöglichen. Unterstützt wird der Übergang zu sauberer Energie von Regierungen, die die Energiesicherheit und -unabhängigkeit verbessern wollen.

Doch Sub-Anlagethemen in diesem Bereich, wie beispielsweise die Themen Wasserstoff und erneuerbare Energien, performten in den vergangenen Jahren unterdurchschnittlich. Investoren, die nach Investitionschancen im Bereich der grünen Energiewende suchen, sollten daher ihre Strategie auf das gesamte Spielfeld ausweiten.

Vier Anlagethemen stehen im Fokus

Xavier Chollet, Fondsmanager des Pictet-Clean Energy Transition Fonds, geht davon aus, dass sich die gesamte Wertschöpfungskette des Energiesystems vom Angebot bis zur Nachfrage mittels vier großer Themen abdecken lässt. Er setzt mit seinem Team, zu dem Manuel Losa, Pam Liu und Guillaume Martin-Achard gehören, auf erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Schlüsseltechnologien und Schlüsselinfrastruktur. „Die Kosten für die Erzeugung erneuerbarer Energien sind im Laufe der Jahre stark gesunken und in vielen Regionen im Vergleich zu fossilen Energieträgern heute günstiger zu realisieren. Wir sind der Ansicht, dass die bestehenden Energieversorgungsunternehmen angesichts der verbesserten wirtschaftlichen Attraktivität der erneuerbaren Energien und der Unterstützung durch Regierungen, die ihre Netto-Null-Verpflichtungen erfüllen wollen, eine Schlüsselrolle in diesem Sektor spielen müssen“, sagt Chollet.

 

Große Bedeutung komme auch der Energieeffizienz zu: „Sie ist entscheidend, um den Kohlenstoff-Fußabdruck von energieintensiven Branchen wie Verkehr, Bauwesen und Produktion zu verringern. Durch die Verbesserung der Effizienz kann die Weltwirtschaft weiter expandieren, ohne die Ressourcen der Erde zu sehr zu belasten“, so Chollet.

Zu den Schlüsseltechnologien zählt das Team um den Fondsmanager Batteriespeicher und Leistungs-Halbleiter für das Energiemanagement. Sie seien jedoch nur einige der Technologien, die für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft benötigt werden. „Einige befinden sich noch in der Entwicklung, aber es sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Großbatterien beispielsweise bieten zunehmend eine wirksame und erschwingliche Möglichkeit, die Schwankungen der erneuerbaren Energieerzeugung auszugleichen“, so Chollet.

Letztlich komme auch der Schlüssel-Infrastruktur, wie Stromnetze, intelligente Netze und Ladeinfrastrukturen für Autos, eine wesentliche Bedeutung zu. Chollet: „Wir brauchen zum Beispiel mehr Übertragungsleitungen, um erneuerbare Energien über große Entfernungen von Gebieten mit hohen Wind- und Solarressourcen zu den Nachfragezentren in den Städten zu transportieren.“

Jährliche Investitionen in erneuerbare Energie werden sich bis 2030 verdreifachen

Der Pictet-Clean Energy Transition Fonds sei nicht der größte Blockbuster aus dem Hause Pictet Asset Management wie Walter Liebe, Head of Intermediaries Germany Pictet AM, jüngst in einem zusammen mit Simon Frank, Senior Investment Advisor bei Pictet AM, veranstalteten Webinar „Clean Energy Transition Strategie – funktioniert auch ohne Wasserstoff-Träumereien“ unterstrich. Mit einem Fondsvolumen von rund 5 Milliarden Euro rangiere der Pictet-Clean Energy Transition Fonds auf Platz 5 unter den volumenstärksten thematischen Aktienfonds.

Die Voraussetzungen für ein Halten oder sogar eine Verbesserung der Position seien in jedem Fall gegeben, so Simon Frank: „Wir erwarten 18-mal mehr jährliche EV-Verkäufe bis 2030 gegenüber 2020 und 4-mal mehr Solar- und Windkraftkapazität bis 2030 gegenüber 2020.“ Auch wenn bei der Energieeffizienz noch viel Potenzial bleibe, zeige sich ein verlangsamtes Wachstum des Energieverbrauchs.