Erste Niederlassung in Deutschland Nikko Asset Management öffnet in Frankfurt seine Tore

Michael Steiner leitet das deutschsprachige Kundengeschäft vom Frankfurter Büro aus. | © Nikko AM

Michael Steiner leitet das deutschsprachige Kundengeschäft vom Frankfurter Büro aus. Foto: Nikko AM

Nikko Asset Management (Nikko AM) will in Deutschland Fuß fassen. Der auf aktive Anlagestrategien fokussierte japanische Asset Manager beziffert sein verwaltetes Vermögen auf 220 Milliarden Dollar – Nikko AM gehört damit zu den größten Finanzunternehmen Asiens.

Insofern ist es überraschend, dass das Unternehmen bislang noch nicht mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten war. Dabei betreibt der Asset Manager bereits seit mehr als 30 Jahren sein Geschäft auch in Europa: Die internationalen Teams Global Equity und Global Fixed Income von Nikko AM sind hier beheimatet.

Nun hat Nikko AM seine erste Niederlassung auf deutschem Boden in Frankfurt am Main eröffnet und will von dort aus institutionelle Investoren im deutschsprachigen Europa betreuen. Das Unternehmen begründet den Aufbau der Niederlassung mit der „gestiegenen Nachfrage nach maßgeschneiderten asiatischen Investmentlösungen im deutschsprachigen Raum“. Diese will Nikko AM seinen Kunden auf Basis seiner langjährigen Erfahrung in der asiatisch-pazifischen Region unterbreiten. Der für die EMEA-Region zuständige Geschäftsführer von Nikko AM, John Howland-Jackson, skizziert die DNA des Hauses so: Nikko AM zeichne sich durch eine „unbedingte Kundenorientierung“ aus. 

Bereits im vergangenen Jahr hat Nikko AM Michael Steiner an Bord geholt. Seine Aufgabe als Business Development Director ist es, das deutschsprachige Kundengeschäft vom Frankfurter Büro aus zu leiten. Vor seiner Tätigkeit bei Nikko AM bekleidete Steiner über mehr als 20 Jahren hinweg ähnliche Positionen bei großen deutschen Banken und internationalen Vermögensverwaltern, darunter Citigroup Asset Management, LGT Group, Investec Asset Management und Generali Investments.