Mineralien-Mine der Firma<br>Iluka in New South Wales,<br>Australien (Foto: Iluka)

Mineralien-Mine der Firma
Iluka in New South Wales,
Australien (Foto: Iluka)

Erster ETF für seltene Erden in Aussicht

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Der börsennotierte Indexfonds (ETF) bildet den Market Vectors Rare Earth / Strategic Metals Index ab, der von Structured Solutions berechnet wird. Der Index besteht aus internationalen Unternehmen die strategische Metalle abbauen und veredeln.

Zu dieser Rohstoffkategorie gehören eine Reihe von Sondermetallen wie Yttrium, Indium, Lantanoide oder Germanium, die besonders für Zukunftstechnologien von Bedeutung sind. So enthalten Flachbildschirme oder Touchscreens, Windkraftwerke und Solaranlagen solche strategischen Metalle.
Produkte, Preise, Produzenten - Seltene Erden in Zahlen
Zu einem großen Teil ist auch die Hybrid und Elektroautomobilindustrie von diesen Metallen abhängig. Beispielsweise stecken im Toyota Prius 1 Kilogramm Neodymium, 15 Kilogramm Lanthanum und 0,1 Kilogramm Dysprosium. Der Markt für diese Sondermetalle wird von wenigen exportierenden Ländern dominiert. Eine herausragende Stellung nimmt in diesem Zusammenhang China ein, das etwa 97 Prozent des weltweiten Angebots an Seltenen Erden - einer Untergruppe der Sondermetalle - liefert.

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Der Market Vectors Rare Earth / Strategic Metals Index beinhaltet zum Start 24 Unternehmen. Zu den Schwergewichten zählen unter anderem Iluka Resources und Lynas Corp aus Australien. Auch in geographischer Hinsicht nehmen Unternehmen aus Australien zu Beginn des größten Teil des Index ein, gefolgt von Kanada und den USA. Der Index wird vierteljährlich angepasst und nach der Freefloat Marktkapitalisierung gewichtet.

Momentan ist der von Van Eck in den USA begebene ETF das einzige Finanzprodukt auf den Market Vectors Rare Earth / Strategic Metals Index. Structured Solutions hat eine Lizenz erworben, um den Index als Basiswert für ein Finanzprodukt in Europa zu nutzen. Ein entsprechender Indexfonds soll in Kürze folgen.

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