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Erstes Finanzmarktnovellierungsgesetz tritt in Kraft Bafin klärt auf: Das ändert sich im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)

Das Bafin-Gebäude: Die Finanzaufsicht klärt über Änderungen im WpHG nach dem Inkrafttreten des Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetzes auf. Foto: Kai Hartmann/Bafin
Das Bafin-Gebäude: Die Finanzaufsicht klärt über Änderungen im WpHG nach dem Inkrafttreten des Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetzes auf. Foto: Kai Hartmann/Bafin

Von 12 auf 170: Neue Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände

Mit dem Inkrafttreten des Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetzes kommen in der deutschen Gesetzgebung zu den bereits bestehenden Ordnungswidrigkeiten-Tatbeständen zahlreiche neue hinzu, schreibt die Bafin. Während § 39 WpHG in der ursprünglichen Fassung von 1994 nur 12 Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände beinhaltete, sind es nunmehr 156, die bei Verstößen gegen die Marktmissbrauchsverordnung anzuwenden sind. Mit der Umsetzung der Sanktionsvorschriften der PRIIPs-Verordnung2 treten am 31. Dezember weitere 14 Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände in Kraft.

Verbote nicht mehr unmittelbar im WpHG geregelt

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