Wenn die Seele leidet: Psychische Erkrankungen sind der Hauptgrund für den Ausfall der Arbeitskraft – aber bei etlichen Alternativen zur BU nicht mitversichert. (Foto: Tilla Eulenspiegel/Photocase)

Wenn die Seele leidet: Psychische Erkrankungen sind der Hauptgrund für den Ausfall der Arbeitskraft – aber bei etlichen Alternativen zur BU nicht mitversichert. (Foto: Tilla Eulenspiegel/Photocase)

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Auf diese BU-Alternative setzt die HDI

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„Den besten Einkommensschutz bietet natürlich die Berufsunfähigkeitsversicherung“, ist Gerhard Frieg überzeugt. Wem aber aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen der Zugang verwehrt ist, dem empfiehlt der Vorstand Produktmanagement und Marketing der HDI Lebensversicherung die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) als beste Alternative.

Für elementar hält Frieg, dass der Einkommensschutz ursachenunabhängig leistet. Insbesondere sind dabei psychische Erkrankungen abgesichert, die mittlerweile der Hauptgrund für Erwerbsunfähigkeit sind.

Bei allen anderen Absicherungen ist dies nicht oder nur rudimentär der Fall. „Einkommensschutz erfüllt nur dann seinen Sinn, wenn er für den Kunden finanzierbar ist und alle möglichen Ursachen für den Verlust der Arbeitskraft abdeckt“, unterstreicht Frieg. Auch für Vermittler und Verbraucher spielt der Einkommensschutz ohne Ausschnittsdeckungen eine wichtige Rolle.

Schutz des Einkommens ist wichtig


HDI ließ zu Anfang 2014 freie Vermittler durch das Marktforschungsinstitut Yougov befragen, welche Anforderungen sie an eine gute Absicherung der Arbeitskraft stellen. 97 Prozent nannten den „echten“ Einkommensschutz. So viele Stimmen bekam sonst nur noch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis (siehe Grafik). Bei der anschließenden Verbraucherumfrage im Mai waren die Ergebnisse ähnlich.

Für 91 Prozent ist das Preis-Leistungs-Verhältnis ein wichtiges Kriterium, für 90 Prozent, dass die Absicherung immer greift, unabhängig vom Auslöser der Erwerbsunfähigkeit.

Einen solchen optimalen Schutz will HDI bieten. Die zum Talanx Konzern gehörende Gesellschaft ist bereits seit 1922 im BU-Geschäft und hat zum Jahresanfang ihre Einkommensschutz-Produktpalette um die Erwerbsunfähigkeitspolice "Ego Basic" erweitert.

Dabei hat HDI bei der EU die gleichen hohen Qualitätsanforderungen angelegt wie bei der BU. Hauptzielgruppe für den Tarif "Ego Basic" sind körperlich Tätige, etwa Handwerker oder Pflegepersonal. Diese haben einen hohen Absicherungsbedarf, aber kaum eine Chance auf eine bezahlbare BU-Versicherung.

Mit der deutlich günstigeren EU-Versicherung können sie zumindest den nahezu kompletten Verlust der Arbeitskraft bis zum Eintritt in die Altersrente absichern. Denn die staatlichen Leistungen – falls sie überhaupt Anspruch darauf haben – dürften kaum reichen, um den Lebensalltag zu gestalten. BU-Policen leisten, wenn der Versicherte zu mehr als 50 Prozent seinen aktuellen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann.

Für HDI liegt Erwerbsunfähigkeit vor, wenn die versicherte Person aufgrund von Krankheit oder Verletzung voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen außerstande sein wird, irgendeiner Erwerbstätigkeit für mindestens drei Stunden täglich nachzugehen.

Vereinfachte Gesundheitsprüfung


Ein attraktives Merkmal von "Ego Basic" ist die vereinfachte Gesundheitsprüfung. Sie gilt für Kunden, die jünger als 50 Jahre sind, eine maximale monatliche Rente von 1.000 Euro versichern wollen und die vier wichtigsten Fragen mit Nein beantworten können.

Vereinfacht gesagt, dürfen sie keine bleibenden Gesundheitsstörungen aufweisen und in den vergangenen fünf Jahren keine Krankheiten gehabt haben, die einen Krankenhausaufenthalt, eine Kur oder Reha, mehrfache Arztbesuche oder die regelmäßige Einnahme von Medikamenten erforderten.

"Ego Basic" bietet bedarfsgerechten Schutz. Der Vertrag kann neben der ereignisabhängigen Nachversicherungsgarantie auch ereignisunabhängig aufgestockt werden – in der Regel ohne erneute Gesundheitsprüfung. Auf Wunsch kann der Kunde zur EU gegen Aufpreis einen Zusatzbaustein wählen, der schwere Krankheiten oder den Tod absichert.

Im Fall der Fälle wird dann eine Einmalleistung in Höhe der zwölffachen garantierten Monatsrente gezahlt. Um die Versicherung abschließen zu können, muss man noch nicht erwerbstätig sein. Schon Schüler ab 15 Jahren können sich einen günstigen Versicherungsschutz sichern und die Police bei Berufseintritt – spätestens mit 25 Jahren – ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine BU-Police wandeln.

Auch in der bAV einsetzbar


Die Ego-Basic-Police kann ebenso wie die BU-Versicherung "Ego Top" in der betrieblichen Altersvorsorge eingesetzt werden. Im Rahmen des bAV-Netto-Jokers fließen die unversteuerten Beiträge aus Entgeltumwandlung dann über eine Direktversicherung in die EU- oder BU-Absicherung.

Darüber hinaus bietet HDI bei Ego-Basic-Assistance-Leistungen zu Themen wie Diagnostik oder Therapiestandard und hilft bei der Suche nach medizinischen Spezialisten. Das Service-Angebot „Reden statt Schreiben“ soll den Leistungsantrag im BU- oder EU-Fall erleichtern und den Prozess beschleunigen.

Per Telefon unterstützen die HDI-Experten Versicherte beim Ausfüllen von Formularen und kommen im komplexen Fällen auch nach Hause. Seit 2012 bietet HDI dieses Teleclaiming an und hat sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

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Quelle: Yougov-Studie „Einkommensschutz“ im Auftrag von HDI, Anfang 2014

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