Findet den Goldpreis stabil: ESG-Geschäftsführer Dominik Lochmann | © ESG Edelmetall-Service Foto: ESG Edelmetall-Service

ESG-Chef Dominik Lochmann

„Der Goldpreis bricht nicht ein“

Aus Sicht von Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service, entwickelt sich der Goldpreis allen Unkenrufen zum Trotz stabil:  „Bei Gold wird immer schnell von einem Einbruch gesprochen, wenn der Preis um wenige Prozent nachgibt.“ Bei Aktien wären dies normale Tagesschwankungen.

„Großes Kompliment für Gold“ 

Und weiter: „Dies ist zwar ein großes Kompliment für Gold, da es folglich bedeutet, dass man stets von einem sehr stabilen Preis ausgeht.“ Nichtsdestotrotz werde das meiste Gold an der Börse in Papierform und nicht physisch gehandelt, sodass einzelne Großorders oder Großverkäufe den Preis problemlos um ein bis zwei Prozent schwanken lassen könnten.

Entscheidend ist für Lochmann das berücksichtigte Zeitfenster: „Der Blick auf einen 3-Monats-Chart führt erwartungsgemäß zu anderen Werten und Relationen als ein 12-Monats-Rückblick.“

Mehr zum Thema
265 Prozent der WirtschaftsleistungChinas Schulden – tatsächlich ein Problem?JO HambroWieso Russland am meisten vom steigenden Ölpreis profitiertVermögensverwalter Uwe Zimmer„Geld lässt sich in Unternehmen verdienen, nicht in Indizes“