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ETF Indizes klassisch, innovativ oder smart

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Einer der stärksten ETF-Trends

Ebenfalls zum Rekordergebnis beigetragen haben Smart-Beta-ETFs, einer der stärksten Trends im ETF-Geschäft. Laut Morningstar floss 2016 fast ein Fünftel des Neugeschäfts in Europa in diese Produkte. Smart-Beta-ETFs bilden statt der klassischen nach Marktkapitalisierung gewichteten Indizes faktorgewichtete Indizes ab.

Ende 2016 verwaltete Amundi bereits rund 12 Milliarden Euro in aktiven und passiven Smart-Beta-Lösungen. Aktuell hat Europas größte Fondsgesellschaft das Angebot in diesem Bereich noch erweitert: Neben MSCI Europe Einzelfaktor-ETFs startete die Gesellschaft 2016 einen weiteren Multi-Faktor-ETF auf europäische Aktien.

Die neuen ETFs komplettieren das bestehende Angebot an Single-Factor-ETFs auf die Strategien Size, Value, Low Volatility, Momentum, Qualität und Dividenden zu attraktiven Konditionen. Investoren können ETFs auf einzelne Anlagefaktoren als Bausteine nutzen, um ihre Portfolioallokation maßgeschneidert auszurichten. Je nach Markterwartungen und Anlagebedürfnissen können die Faktoren einzeln kombiniert oder gesamthaft eingesetzt werden.

Index aus vier Subindizes

Der Amundi ETF Europe Equity Multi Smart Allocation Scientific Beta Ucits ETF bildet möglichst genau einen Index nach, der vom Indexanbieter ERI Scientific Beta entwickelt wurde. Er enthält große und mittelgroße europäische Aktien entwickelter Märkte und setzt sich aus vier Subindizes zusammen, bei denen die Titelauswahl auf Basis der Faktoren Value, Size, Momentum und Volatilität und die Titelgewichtung mithilfe von fünf Diversifikationsmethoden erfolgt. Zur Gewichtung wird anschließend das Prinzip der Risikogleichgewichtung herangezogen.

„Dieser ETF richtet sich an Investoren, die mit einem Smart-Beta-Investment Risikoprämien vereinnahmen und langfristig eine Outperformance gegenüber vergleichbaren kapitalmarktgewichteten Indizes erzielen möchten“, erklärt Pfeifer. Gleichzeitig bietet der ETF eine weitere attraktive Möglichkeit, in den europäischen Aktienmarkt zu investieren, der nach einem schwächeren 2016 und guten Konjunkturzahlen wieder Aufholpotenzial gegenüber anderen Märkten haben dürfte.

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