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ETF Indizes klassisch, innovativ oder smart

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Wachstum mit Anleihen-ETFs

Ein dritter Wachstumsbereich 2016 für Amundi waren Anleihen-ETFs. Besonders beliebt war der 2015 gestartete Amundi ETF Floating Rate USD Corporate UCITS ETF, den es seit Frühjahr 2016 ebenfalls als auf Euro abgesicherte Variante gibt. Er trifft den Zahn der Zeit und konnte schon im zurückliegenden Jahr mehr als 2 Milliarden Euro an Gesamtvermögen verbuchen. Der ETF investiert in einen Index aus hoch liquiden in US-Dollar notierten Investmentgrade-Unternehmensanleihen aus Industrieländern mit variabler Verzinsung.

Der Kupon variabel verzinster Anleihen (Floating Rate Notes) setzt sich aus einem Referenzzinssatz (zum Beispiel Libor) und einem bei Emission festgelegten Aufschlag zusammen. So wird der Kupon regelmäßig (je nach Anleihe täglich bis jährlich) an die Zinsentwicklung angepasst. „Da der Kupon die Entwicklung der zugrundeliegenden Zinsen nachvollzieht, sind Floating-Rate-Notes nur in geringem Umfang preissensitiv. Das heißt, sie können die Auswirkungen von Zinsänderungsrisiken im Portfolio reduzieren“, erklärt Pfeifer.

Variabel verzinste Anleihen im Visier

Und das ist genau das, wonach Anleger jetzt suchen. Vor allem seit der Wahl Donald Trumps und den im Nachgang anziehenden Zinsen sind die variabel verzinsten Anleihen ins Visier der Anleger gerückt. Denn sie erlauben es, Renditechancen zu nutzen und sich gleichzeitig gegen US-Zinsänderungsrisiken abzusichern.

Für deutsche Anleger könnte sich allerdings der US-Dollar als Performance-bestimmendes Element in einem solchen ETF erweisen. Daher hat Amundi das Produkt auch mit Währungsabsicherung lanciert. „Nachdem der US-Dollar während der vergangenen drei Jahre um 15 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet hat, kann diese Währungsabsicherung helfen, die Auswirkungen von Kursschwankungen zu minimieren“, so Pfeifer.

Performance-Vergleich: Fixe und varibel verzinste Indizes

Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten konnte der Markit iBoxx USD Liquid FRN Investment Grade Corporates 100 Index dank seiner sehr geringen Zinssensivität um 0,75 Prozent zulegen, während der Bloomberg-Index, der festverzinsliche Unternehmensanleihen mit einer vergleichbaren Restlaufzeit enthält, 0,4 Prozent nachgab.

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