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ETF Praxis-Wissen: Die Kunst, ETF-Performance zu messen

Quelle: Fotolia
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Uhrzeit des Schlusskurses: Zwar haben die ETF-Handelsplätze für alle Fonds gleich lang geöffnet. Die Schlusskurse liegen aber mitunter einige Minuten auseinander, in denen manches passieren kann. Währungsverschiebungen: Hier kann es vorkommen, dass für einen in Fremdwährung notierten Index und die ETFs Wechselkurse verschiedener Uhrzeiten verwendet werden. Das verzerrt die in Euro umgerechneten Kurse. Zeitzonen: Wenn ETFs auf den japanischen Nikkei in Deutschland gehandelt werden, hat die Tokioter Börse bereits mehrere Stunden geschlossen. Im Fondskurs stecken aber bereits Erwartungen für den kommenden Tag. Die wenigsten Fehler entstehen, wenn für die Performance-Berechnung der Netto-Inventarwert (NAV) der ETFs verwendet wird. Er wird einmal am Tag ermittelt und orientiert sich an den Schlusskursen der im Index enthaltenen Aktien.
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