ETF-Umfrage: Investoren erwarten Aktiengewinne und Inflation

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Die Mehrheit der Anleger in Deutschland und Österreich zeigt sich im Hinblick auf die Aktienmärkte optimistisch. Das geht aus einer Umfrage des ETF-Anbieters Barclays Global Investors (BGI) unter mehr als 300 institutionellen Investoren hervor. ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsennotierte Investmentfonds, die der Wertentwicklung eines Index folgen. BGI vermarktet seine unter der Marke Ishares.

Drei Viertel der befragten Anleger sind der Meinung, dass sich Aktien auch 2010 besser entwickeln werden als Anleihen. Nach Ansicht von 74 Prozent dürften Schwellenländer am Ende der Rezession besser dastehen als entwickelte Märkte.

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Über zwei Drittel der Befragten rechnen überdies für das kommende Jahr mit erhöhter Inflation, nur ein Drittel glaubt an fallende Preise (Deflation). Bei der Frage, welche Zentralbank als erstes darauf reagieren und den Leitzins anheben wird, erklären knapp 60 Prozent, dass die amerikanische Notenbank, Fed, diesen Schritt vor der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank von England gehen wird.

Und die Investoren verhalten sich entsprechend: So entfallen auf Aktien-ETFs rund 64 Prozent der insgesamt 41 Milliarden Euro, die in den vergangenen zwölf Monaten europaweit neu in ETFs angelegt wurden. Dabei haben ETFs auf einzelne Schwellenländer 2,2 Milliarden Euro eingesammelt, während ETFs auf einzelne entwickelte Märkte 1,8 Milliarden Euro zuflossen. In den vergangenen sechs Monaten haben Anleger zudem 1,1 Milliarden Euro in ETFs auf inflationsgebundene Anleihen investiert.

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