Der ETF ist für viele Privatanleger zum Anlageprodukt Nummer eins geworden: günstig, transparent, jederzeit handelbar. Wer einen Exchange Traded Fund kauft, zahlt oft weniger als 0,20 Prozent Kosten im Jahr, manchmal sogar nur drei Basispunkte. Doch während die Anleger auf ein scheinbar unkompliziertes Produkt schauen, das sich günstig an Börsen erwerben lässt, steckt für den Fondsanbieter eine aufwendige Infrastruktur dahinter. Dieser technische Apparat unterscheidet ETFs deutlich von klassischen Fonds.