Ethenea-Vertriebsexperten im Interview „Persönliche Beratung hat definitiv eine Zukunft“

Seite 3 / 5


Multi-Asset-Lösungen sind mehr als ein Trend und in den vergangenen Jahren zu einer etablierten Fonds-Klasse herangereift. Wie haben Sie sich in diesem Bereich positioniert?

John Korter: Das ist bei Ethenea relativ einfach. Wir haben unsere drei Produkte seit ihrer Auflage in dieser Fonds-Klasse positioniert und gelten somit als eines der etablierten Häuser mit großer Expertise in diesem Bereich. Der Markt für Multi-Asset-Lösungen hat sich jedoch weiterentwickelt und hier gilt es, durch Anpassung, Kommunikation und Innovation am Ball zu bleiben, und das tun wir.

Wo legen Sie klare Schwerpunkte und warum?

John Korter: Wir legen den Schwerpunkt auf eine noch deutlichere Unterscheidung der Profile unserer drei Fonds und bieten Beratern und Anlegern somit klare, verständliche, an die jeweilige Risikoorientierung angepasste Anlagelösungen in Form von flexiblen Mischfonds.

Wie funktioniert der Vertrieb von Multi-Asset-Lösungen in der Zielgruppe institutionelle Investoren?

John Korter: Die drei Ethna Funds sind Produkte, die sich insbesondere als Basisinvestment und damit besonders für private Anleger, aber auch für institutionelle Investoren eignen. Allerdings haben unsere Vertriebspartner die Stärken der Fonds besonders im Hinblick auf private Anleger entdeckt.

Sind Liquid Alternatives die neuen Multi Assets? Wie sind Sie hier aktuell aufgestellt und was planen Sie in dem Bereich?

John Korter: Liquid Alternatives können einem Portfolio zur Diversifizierung beigemischt werden, stellen aber keine Ersatzlösung für einen Mischfonds als Basisinvestment eines Portfolios dar. Wie so oft in den vergangenen Jahren muss bei diesen neuen Produktformen erst einmal deren Krisentauglichkeit über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren hinweg nachgewiesen werden. Gleiches gilt auch für Absolute-Return- und/oder Total-Return-Produkte.

Mehr zum Thema
Schroders-Vertriebsleiter im Interview„Multi-Asset-Mandate verwalten wir schon seit 1947“ UBS-Vertriebsleiter im Interview„Liquid Alternatives werden im Portfolio zur harten Konkurrenz für Aktienfonds“ AB-Vertriebsdirektoren im Interview„Die propagierte Sicherheit von offenen Immobilienfonds ist nicht vorhanden“