Eurokrise: Auf der Suche nach einer Alternativwährung
Derzeit wird oft von „Eurostärke“ gesprochen. Gemeint ist die Währungsrelation zu anderen ungedeckten Papierwährungen wie zum Beispiel dem US-Dollar oder dem Britischen Pfund. Allerdings wird hier eine unsolide Währung mit noch schlechteren Währungen verglichen – bezogen auf Staatsverschuldung, Defizite und Strukturprobleme. Im Vergleich zu einer klassischen Krisenwährung wie dem Schweizer Franken wird an der Entwicklung der eidgenössischen Valuta jedoch die massive Fluchtbewegung aus dem Euroraum sichtbar. Schon seit Monaten fliehen Griechen, Iren, Portugiesen, Spanier und sogar Deutsche aus der Gemeinschaftswährung in den relativ kleinen Währungsraum Franken. In griechischen Bankenkreisen ist bereits von Panik und „Bank-Run“ die Rede.

Quelle: Bloomberg | Grafik: Solit (Daten bis 6. Juni 2011)
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