Europas Anleger setzen auf Schwellenländer

Schwellenländer bringen Europas Fondsgesellschaften den höchsten Umsatz. Das geht aus einer aktuellen Absatzstatistik des Londoner Fondsanalysten Lipper Feri hervor. Demnach flossen im dritten Quartal europaweit 17 Milliarden Euro in Schwellenländer-Aktienfonds. Im Oktober waren es noch einmal 8 Milliarden Euro. 

Das ist rund ein Viertel aller Netto-Mittelzuflüsse im Oktober. „Der Grund dafür ist die Hoffnung, dass Asien von einer drohenden Rezession in den USA verschont bleibt“, erklärt Bella Caridade-Ferreira, Autorin der Studie. 

Unbeliebt sind derzeit dagegen Rentenfonds. Sie verzeichnen im Oktober Netto-Mittelabflüsse von 12 Milliarden Euro. Seit Jahresanfang flossen 68 Milliarden Euro ab. Bis zum Jahresende sollen es 80 Milliarden Euro sein, schätzt Caridade-Ferreira.

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