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Europaweit mehr Vermietungen

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Wie es im Marktbericht weiter heißt, stieg die Leerstandsquote im vergangenen Quartal um 0,3 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. „Lediglich London konnte sich diesem Trend widersetzen, dort ging die Leerstandsrate gegenüber dem Vorquartal von 10,5 auf 9,5 Prozent zurück“, erläutert Karine Woodford vom Bereich Real Estate Strategy bei DTZ Research. Zu diesem Rückgang hätten wenige neue Flächen und eine ansteigende Nachfrage im zweiten Halbjahr geführt, ergänzt sie. Den stärksten Rückgang der Leerstandsraten verbuchte allerdings Bukarest, dort ging die Quote binnen eines Quartals von 22 auf 18 Prozent zurück.

Bei den Spitzenmieten sei ein Rückgang um durchschnittlich 1,4 Prozentpunkte zu verzeichnen gewesen, so Woodford. Das sei der geringste Wert im vergangenen Jahr gewesen und zeige an, dass der Abwärtstrend sich weiter verlangsame, schlussfolgert sie. In Londons City hingegen sei im vergangenen Quartal bereits wieder ein Anstieg der Spitzenmieten um 2,4 Prozent auf 477,46 Euro je Quadratmeter und Jahr zu verzeichnen gewesen. Woodford geht davon aus, dass die Spitzenmieten im laufenden Jahr europaweit um 0,16 Prozent steigen. Für die Londoner City und London Midtown sei mit 18 beziehungsweise 19,5 Prozent der stärkste Anstieg zu erwarten, auch für das Pariser Bürodistrikt, Kiew und Berlin sei mit steigenden Mieten zu rechnen. Für den Pariser Büro-Vorort La Défense, Barcelona, Budapest, Rom und Bukarest sei dagegen mit weiter fallenden Spitzenmieten zu rechnen.

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