Ex-Bertelsmann-Manager gehen zur US-Bank

Im vergangenen Jahr verließ Hartmut Ostrowski Bertelsmann. Als Grund gab der scheidende Vorstandschef gesundheitliche Probleme an. Gegenüber dem „Handelsblatt" erklärte Ostrowski damals, nicht mehr als Angestellter arbeiten, sondern „sein bescheidenes Vermögen verwalten, fünf Aufsichts- und Beiratsmandate ausfüllen und als Unternehmer strategisch in junge Firmen investieren“ zu wollen.

Nun meldet sich der 54-Jährige auf dem Arbeitsmarkt zurück. Der ehemalige Vorstand des Medienkonzerns steigt als Senior Berater bei der US-Investmentbank Greenhill & Co ein.

In seiner neuen Position soll Ostrowski die Expansion der Bank auf dem deutschen Markt vorantreiben. Greenhill ist darauf spezialisiert, Unternehmen bei Übernahmen, Fusionen und anderen strategischen Investitions-Entscheidungen zu beraten.

Auch ein weiterer Neuzugang der Greenhil-Bank startete seine Karriere bei Bertelsmann: Klaus Wübbenhorst (55), zuletzt Chef der GfK Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg, tritt Greenhil als freier Berater bei.

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