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Bei Swap-Indexfonds ist besondere Vorsicht geboten. Bildquelle: Marko Greitschus / <a href='http://www.pixelio.de/' target='_blank'>pixelio.de</a>

Tausch-Falle

ETFs können Indizes auf unterschiedliche Arten nachbilden. Ein Index kann entweder in seiner ganzen Breite, also mit allen Einzeltiteln (volle Replikation), oder durch die systematische Auswahl bestimmter Titel nur teilweise abgebildet werden (repräsentative Replikation).

Eine weitere, sehr kostengünstige Möglichkeit bietet die synthetische Replikation: Bei dieser kommt ein Tauschgeschäft, also ein sogenannter Swap, zum Einsatz. Das Portfolio des ETF hat hier auf den ersten Blick nur sehr wenig mit dem Index gemein. Eine Investmentbank als Tauschpartner sagt aber zu, dem ETF die Rendite des Index zu liefern und gegen die Rendite des ETF-Portfolios zu tauschen.

So weit, so gut. Ist der Tauschpartner jedoch zahlungsunfähig, können die Anleger große Teile ihres eingesetzten Kapitals verlieren. Swap-ETFs sind daher mit einem erhöhten Risiko verbunden, wir raten Anlegern hier zur Vorsicht.