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Eyb & Wallwitz Investmenttalk Indikatoren für die Bodenbildung gesucht

EZB-Chefin Christine Lagarde mit Finanzminister Olaf Scholz (Mitte): Nur gemeinsam können Geld- und Fiskalpolitik das Ausmaß der Corona-Krise einschränken.
EZB-Chefin Christine Lagarde mit Finanzminister Olaf Scholz (Mitte): Nur gemeinsam können Geld- und Fiskalpolitik das Ausmaß der Corona-Krise einschränken. | Foto: imago images / photothek

Wie tief wird der Einbruch der Weltwirtschaft ausfallen und wie lange wird er dauern? Momentan kursieren die wildesten BIP-Schätzungen – vor allem die Prognosen aus den USA müssen besonders in den Blick genommen werden. Denn hier gilt: Die Zahlen sind quartalsweise annualisiert. Allgemein wird ein Schrumpfen von 2 bis 4 Prozent erwartet – also ein Nullwachstum der Weltwirtschaft, denn die Prognosen beliefen sich auf knapp 4 Prozent Wachstum.

Interessant an der aktuellen Marktlage ist, was sich aus der Vergangenheit wiederholt und was neu ist. Die Politik hat aus der Finanzkrise von 2008 gelernt und schnell reagiert – insbesondere die Europäische Zentralbank. Trotzdem kann die Notenbank nicht alleine die angespannte Lage bekämpfen, sondern braucht auch die fiskalpolitische Unterstützung der Regierungen. Die fiskalpolitischen Initiativen belaufen sich mittlerweile auf ein Volumen von knapp 10 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung.

Hier finden Sie den aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz:

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