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Investmenttalk-Podcast Warum der Anleihemarkt in der Krise besonders leidet

Verregneter Tag an der New Yorker Börse: Alles in allem müssen sich erst die Anleihemärkte beruhigen, bevor sich der Aktienmarkt stabilisieren kann.  | © imago images / ZUMA Wire Foto: imago images / ZUMA Wire

Viele Unternehmen funktionieren nicht unter Home-Office-Bedingungen – entsprechend verhalten sich auch deren Corporate Bonds. Unternehmensanleihen leiden besonders unter der aktuellen Situation – mehr als der Aktienmarkt. Trotz massiver Maßnahmen der Zentralbanken, ist der Handel nach wie vor gestört. Eine Ursache liegt trotz allen Bemühungen in der Liquidität.

Auch der vermeintlich sichere Hafen Gold hat unter Verkäufen gelitten. Im Zuge der Krise haben Anleger alle Assets verkauft, um überhaupt Liquidität zu generieren. Vor allem die Zentralbanken und Regierungen arbeiten unter der Hypothese: Lediglich eine vorübergehende Illiquidität ist das Problem – nicht aber die Geschäftsmodelle der Unternehmen. Der Markt sieht das jedoch differenzierter: Bestes Beispiel ist eine Anleihe des größten amerikanischen Kreuzfahrtschiffbetreibers Carnival, der nicht umsonst 12 Prozent Zinsen zahlen muss. Die Frage ist, welche Unternehmen überleben. Es ist zu beobachten, dass das unternehmensspezifische Risiko offenbar wieder eine größere Rolle spielt.

Hier finden Sie den aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz:

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