Fabian Schneider wird neuer Komposit-Vorstand der Signal-Iduna-Gruppe. Er folgt in diesem Amt planmäßig auf Stefan Kutz, der sein Vorstandsmandat nicht verlängert hat. „Dies geschieht auf eigenen Wunsch, Dr. Kutz möchte sich anderen Aufgaben widmen“, heißt es hierzu von dem Versicherer mit Sitz in Dortmund und Hamburg

Sein Nachfolger Schneider ist bereits seit Mai als Generalbevollmächtigter im Unternehmen tätig. Als Vorstand für die Komposit-Sparte des Versicherers verantwortet er zukünftig die Bereiche Produktentwicklung, das Aktuariat und Underwriting Kompositversicherung, Schaden und Leistung Kompositversicherung, das Auslandsgeschäft sowie die Rückversicherung. 

Karrierestart als Unternehmensberater 

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Schneider startete seine berufliche Laufbahn als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group und beriet führende Versicherer zu strategischen Fragen. Seine erste Station in der Versicherungsbranche war bei der Zurich Insurance Group

 

Vor fünf Jahren wechselte Schneider zur Axa Deutschland. Als Bereichsleiter Kraftfahrtversicherung verantwortete er das Geschäft mit Kfz-Policen des Konzerns. Außerdem war er seit zwei Jahren Vorstandsvorsitzender der Axa Easy. Diese Konzerntochter richtet sich an Online-Kunden, die ihre Kfz-Versicherung ohne Vermittler im Internet abschließen möchten. 

Chef einer Axa-Tochter für Kfz-Policen 

Schneider verantwortete damit auch die strategische Ausrichtung der Konzerntochter, die 2011 als Bestandteil des sogenannten Omnikanal-Vertriebskonzepts des Versicherers gegründet wurde. Das betraf insbesondere die weitere Digitalisierung der eigenen Prozesse und den Ausbau des Produktangebots „im stark wachsenden Markt für nachhaltige Elektromobilität“.