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"Welcher Beruf passt zu mir? Welches Studium ist das richtige? Was liegt mir und macht mir Spaß?" - Perspektiventest für Schüler Aktualisierung:
Etwa jeden zweiten Tag

Interaktion:
Kein Krisenmanagement, teilweise Umfragen
Fans werden geduzt

Durchschnittliche Zahl der Antworten pro Post:
Durchschnittlich ein bis zwei Antworten Sieben Fragen an das Facebook-Team der Allianz AG: Wer betreut die Facebook- Seiten?
Die Allianz AG betreibt mehrere Facebook Seiten für verschiedene Zielgruppen. Die interessantesten sind vielleicht unsere Karriere-Seiten für Berufseinsteiger und Azubis (betreut von der Personalabteilung) sowie die Facebook Seiten einzelner Allianz Vertreter, die von der Marketing-Abteilung mit Inhalten unterstützt werden.

Wie viele Personen sind damit betraut?
In unserer deutschen Firmenzentrale beschäftigen sich eine Handvoll Mitarbeiter in unterschiedlichen Abteilungen (vor allem Unternehmenskommunikation, Personalabteilung, Marketing und Vertrieb) aktiv, jedoch nebenbei mit dem Thema Social Media.

Fit für Facebook: Wie ist die Allianz das Projekt angegangen?
Wir haben uns dem Thema Schritt für Schritt genähert: Zuerst auf Twitter, dann kamen Facebook, YouTube und XING sowie eigene Blogs. Wir vertrauen dabei weitgehend auf interne Experten: Die in den Netzwerken aktiven Mitarbeiter stammen vorwiegend aus dem Online-Umfeld und sind entsprechend medienaffin. Darüber hinaus versuchen wir über Schulungen und mittels Social Media Richtlinien alle anderen Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren.

Was versprechen Sie sich von Ihren Aktivitäten?
Wir wollen zum „aktiven Zuhörer“ werden. Reputation ist das Stichwort, dass über allem steht. So können wir Stimmen auffangen, Networking betreiben, mögliche Krisen frühzeitig erkennen und moderieren sowie aktiven Kundenservice leisten.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
In Social Media folgen selbst auf anfangs kritische Fälle, etwa wenn sich ein Kunde beschwert, oft positive Feedbacks - sofern wir schnelle und unbürokratische Unterstützung bieten können.

Wie messen Sie Ihren Facebook-Erfolg, gibt es konkrete Ziele?
Allein auf Fan- oder Followerzahlen zu schielen ist unserer Ansicht nach nicht der richtige Weg. Aktuell wird der Erfolg vor allem qualitativ gemessen: Wie konnten wir Dialoge gestalten, Krisen meistern, die Reputation managen, wie wurden Beiträge von uns weiterverbreitet oder „geliked“. Mittelfristig wird es interessant sein, ob sich über unsere Vertreter-Seiten in Facebook generierte Anfragen zu unseren Produkten und Dienstleistungen in Verkaufszahlen ummünzen lassen.

Was haben sie gelernt, wie ticken Ihre "Fans" auf Facebook?
Eine Herausforderung bleibt es, die Ideale des Social Web – Dialogkultur, Transparenz und der Sharing-Gedanke (der Wunsch sich mitzuteilen) – auch intern zu leben; denn nur dann kann man sie langfristig auch extern authentisch leben. Wir starten aktuell in der Kommunikation im Haus selbst mit Web 2.0 Technologien.

Wie sieht die Zukunft aus?
Wer weiß ob Facebook in ein paar Jahren noch die dominante Plattform sein wird. Spannend könnte der Trend hinzu Niche Networks sein- Netzwerke, die sich an spezielle Interessengruppen richten. >>zum Artikel