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Fahren unter Strom: Öko-Institut testet Elektroautos

Porsche 911 GT3 R Hybrid
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Wie attraktiv und akzeptiert sind unterschiedliche Konzepte von Elektromobilität in der Gesellschaft? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen elektrisch betriebenen Fahrzeugen und dem Stromsektor? Lassen sich Elektroautos in Betriebsflotten integrieren? Wie kann man die Batterien aus Elektrofahrzeugen umweltverträglich und effizient recyceln? Diesen und ähnlichen Fragen geht das Öko-Institut gemeinsam mit dem Institut für Sozial-Ökologische Forschung (ISOE) im neuen Projekt „Umweltentlastungspotenziale von Elektrofahrzeugen - Integrierte Betrachtung von Fahrzeugnutzung und Energiewirtschaft“ nach. Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesumweltministerium gefördert.

SAP: Elektroautos als Dienstfahrzeuge

Die Eignung von Elektroautos als Dienstfahrzeuge testen die Forscher am Beispiel des Softwareentwicklers SAP. Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Walldorf bei Mannheim hat bereits die ersten elektrisch betriebenen Fahrzeuge für seine Betriebsflotte angeschafft. Die Experten begleiten den Einsatz dieser Fahrzeuge als Firmenwagen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Dabei prüfen sie unter anderem, wie hoch die Akzeptanz der neuen Fahrzeuge bei den Fahrern ist und wie sich deren Fahrverhalten mit dem neuen PKW-Typ verändert. Die Testflotte soll mit Öko-Strom geladen werden, den der regionale Energieversorger MVV liefert. 

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„Nur wenn das ‚grüne’ Auto mit Strom aus regenerativen Energien gespeist wird, ist es ein echter Gewinn für die Umwelt“, sagen die Forscher. Denn Elektroautos stoßen bei der Fahrt zwar kein klimaschädliches CO2 aus. Bei der Stromherstellung können jedoch hohe Emissionen entstehen.

Batterie-Recycling: Zusammenarbeit mit Daimler AG, Umicore und TU
Clausthal

„Weiteres Problem: Eine Markteinführung in großer Stückzahl hätte Auswirkungen auf die Rohstoffnachfrage, da diverse, zum Teil seltene Metalle in Batterien und Elektromotoren verarbeitet werden“, so die Forscher weiter. Dies stellt das Batterie-Recycling vor große Herausforderungen. So soll ein Konsortium aus der Daimler AG, dem Unternehmen Umicore und der Technischen Universität (TU) Clausthal ein realisierbares Konzept entwickeln, wie die Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen umweltverträglich und effizient wiederverarbeitet werden können.

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