Falschberatung

VSH haftet für insolvente Berater

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Viele Anlageberater, die Anlegern vor Jahren geschlossene Fonds als sichere Geldanlagen verkauft hatten, sind mittlerweile insolvent. Können Urteile wegen Falschberatung bei solchen Einzelpersonen oder Gesellschaften nicht mehr vollstreckt werden? Doch, meinen die Rechtsanwälte von der Kanzlei CLLB. So habe der Bundesgerichtshof in seinem jüngsten Urteil entschieden, dass in solchen Fällen die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (VSH) des nunmehr insolventen Beraters haften muss.

„Liegt ein Aufklärungsverschulden auf Seiten des Anlageberaters und/oder der Anlageberatungsgesellschaft vor, kommt grundsätzlich eine Rückabwicklung der Beteiligung in Betracht“, schreiben die Anwälte. Der Anleger sei damit so zu stellen, als hätte er die Beteiligung nie gekauft.

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