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Family Offices: Hedgefonds hui, Dachfonds pfui

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Hedgefonds machen im Schnitt 26 Prozent des Portfolios von Family Offices aus. Ein durchschnittlicher Family Office-Vermögensverwalter hält Anteile an 23 Hedgefonds. Das geht aus einer Umfrage des Informationsdienstleisters für die Hedgefonds-Branche Infovest21 hervor.

Zu den unbeliebtesten Produkten zählen hingegen laut der Umfrage Dachfonds, deren Anteil gerade einmal 1 Prozent eines durchschnittlichen Family Office-Portfolios ausmacht.

20 Prozent der Befragten äußerten sich sehr optimistisch über die Hedgefonds als Anlageklasse; weitere 20 Prozent beurteilten sie als „ziemlich gut“. Lediglich 4 Prozent der Umfrageteilnehmer stehen Hedgefonds ablehnend gegenüber.

Der Grund für die hohe Popularität von Hedgefonds dürften die aktuellen Marktturbulenzen sein, die Produkten, die sowohl auf steigende als auch auf fallende Märkte setzten können, zugutekommen. Daran ändern auch die Verwaltungskosten nichts. Denn während die Dachfonds-Anbieter von den Vermögensverwaltern reicher Familien lediglich durchschnittlich 1 Prozent des angelegten Kapitals als Verwaltungsgebühr und 7,8 Prozent als erfolgsabhängige Management-Gebühr verlangen, liegen die Gebühren der Hedgefonds-Gesellschaften mit 1,6 beziehungsweise 18,9 Prozent wesentlich höher.

Zu den beliebtesten Produkten zählen Long-Short-Aktienfonds, sowie Fonds, deren Manager sich auf Firmen konzentrieren, die vor einer außergewöhnlichen Situation wie zum Beispiel einer Übernahme stehen (Event-Driven-Strategien). Auch Schwellenmarkt-Hedgefonds sind beliebt.

Als wichtigste Kriterien für ihre Fondsauswahl nannten die meisten Family Offices die Erfahrung und den Ruf des Fondsmanagers sowie die Wertentwicklung des Fonds.

Hintergrundinfo: Insgesamt befragten die Forscher Vertreter von 26 Family Offices – hauptsächlich aus den USA.

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