Favoriten der Fondsselekteure Tilo Marotz stellt den Absolute Return Multi Premium vor

Tilo Marotz, Portfoliomanager und Fondsanalyst bei der Privatbank Donner & Reuschel | © Donner & Reuschel

Tilo Marotz, Portfoliomanager und Fondsanalyst bei der Privatbank Donner & Reuschel Foto: Donner & Reuschel

Es scheint, als wenn die Einbahnstraße an den Kapitalmärkten nun vorbei wäre. Ein Umfeld aus divergierenden Konjunktur-, Zins- und Politikzyklen sowie hohen Bewertungen und enormen Verschuldungsgraden sorgt für eine lange nicht mehr wahrgenommene Unsicherheit und steigende Volatilitäten. Zudem sehen sich Anleger weiterhin (auf Eurobasis) einem weltweit historisch niedrigen Zinsniveau gegenüber.

In Summe ein Marktumfeld in dem sich viele Vermögensverwalter schwertun, die Erwartungen Ihrer Investoren zu erfüllen bzw. sich unwohl fühlen. Es gibt aber durchaus Konzepte, die genau dieses Umfeld nutzen können und wollen. Seit gut zweieinhalb Jahren bietet das Unternehmen Portfolio Advice aus Oberursel hier eine innovative Alternative an. Mit dem Absolute Return Multi Premium will Fondsmanager Sergej Crasovschi vor allem Risikoprämien abseits der ausgetretenen Pfade und klassischen Marktsegmente erschließen und nutzen.

Wie der Name schon andeutet, soll hier über einen Zyklus eine möglichst marktunabhängige positive Rendite von etwa 4 bis 5 Prozent nach Kosten erzielt werden. Ein maximales, temporären Verlustrisiko von 10 Prozent und einen Anlagehorizont von mindestens drei Jahren sind ebenso klar kommuniziert.  Der Renditeanspruch ist – und so ist es auch in jedem Monatsbericht zu lesen – anspruchsvoll aber durchaus erreichbar. Kapitalerhalt geht aber immer vor Renditemaximierung.

Direkte Investments in die klassischen Anlagesegmente wie Aktien, Rohstoffe, Zinsen, Währungen et cetera werden nicht getätigt. Stattdessen nutzt das Management je nach Attraktivität die einzelnen zugrundeliegenden (Teil-)Risikoprämien wie beispielsweise Volatilität, Konvexität, Dividenden, Liquidität oder Laufzeitenstruktur. Im Gegensatz zu vielen sehr wissenschaftlich theoretisch und kompliziert daherkommenden Ansätzen gelingt es dem Firmengründer Sergej Crasovschi seine Philosophie und Investmentansatz klar, verständlich und oftmals mit einer guten Portion Demut und Witz zu vermitteln.

So wird dem potentiellen Investor sofort von Anfang an klar verdeutlicht, was er zu erwarten hat beziehungsweise was in diesem Fonds nicht gemacht wird. Vollständig diskretionär gemanagt, kein Markt-Timing, keine Markowitz-Optimierung, sowie die Nutzung von Derivaten, direkt und indirekt, und die damit verbundenen Risiken sind einige wichtige Punkte in diesem Zusammenhang.

Auch wenn eine geringe Sensitivität zum Aktienmarkt grundsätzlich vorhanden ist, so eignet sich der Fonds sehr gut zur Diversifikation eines Portfolios.