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Ken Kinsey-Quick

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Favoritenwechsel: Ken Kinsey-Quick zweifelt am Gartmore-Fonds

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Der Gartmore European Absolute Return sei sein absoluter Lieblingsfonds, erklärte Ken Kinsey-Quick, der mehrere Dach-Hedgefonds von Thames River verantwortet, erst kürzlich in einem Interview mit DAS INVESTMENT.com. Guy und Rambourg seien zwei begabte Manager mit zehnjähriger Erfahrung, die auch in volatilen Zeiten Gewinne erzielen können, sagte er.

Nun, nach den jüngsten Verwerfungen bei Gartmore, die sich um die Suspendierung Rambourgs drehten, scheint Kinsey-Quick seine Meinung geändert zu haben. Einem Bericht des britischen „The Daily Telegraph“ zufolge soll der Thames-River-Manager 1 Million britische Pfund aus dem Gartmore European Absolute Return abgezogen haben.

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Für den Fonds dürfte der Verlust aufgrund seiner Größe einfach zu verschmerzen sein – nicht aber für den Fondsmanager Roger Guy. Das Misstrauen Kinsey-Quicks dürfte für Guy wie ein Schlag ins Gesicht sein, vermutet „The Daily Telegraph“. Schließlich habe Kinsey-Quick sein Geld bereits in den neunziger Jahren in den ersten von Guy gemanagten Hedgefonds investiert.  Insgesamt hatte Kinsey-Quick rund 1,8 Millionen Pfund – das sind 3 Prozent des Vermögens von Thames River Absolute Return – in den Gartmore-Hedgefonds investiert. Einen Teil seiner Einlage habe er noch in dem Fonds gelassen, da er hoffe, dass Guy auch ohne Rambourg eine überzeugende Performance liefern könne, zitiert „Telegraph“ den Thames-River-Manager. Richtig überzeugt davon scheint Kinsey-Quick jedoch nicht zu sein. Die Ermittlungen gegen Rambourg wegen Verstößen gegen interne Unternehmensregeln dauern unterdessen an. Zusammen mit Guy erwirtschaftete Rambourg regelmäßig rund 40 Prozent der Gesamtperformance von Gartmore.

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