FBI befragt Deutsche-Bank-Händler bei Devisenermittlung

Bei einem Besuch im Hause von Wallden zeigten die FBI-Leute ihm Auszüge elektronischer Kommunikation, die nahe legen, dass er sich als imstande ansah, die Märkte zu manipulieren, erläuterte die Person, die um Anonymität bat, da die Angelegenheit vertraulich sei. Die Deutsche Bank habe Wallden, der seinen Arbeitsplatz in New York hat, nicht beurlaubt, weil es keine Anzeichen gebe, er habe versucht, Devisenkurse zu manipulieren, sagte die Person.

Die Deutsche Bank kooperiere mit den Aufsichtsbehörden, die die Devisenmärkte untersuchen, schrieb die Bank am Donnerstag in einer per E-Mail übersandten Mitteilung an Bloomberg. Die in Frankfurt beheimatete Bank wollte keinen weiteren Kommentar abgeben. Wallden hat auf einen Anruf auf seinem Bürotelefon nicht geantwortet und auch auf eine E-Mail mit der Bitte um Kommentar nicht reagiert. Das Pressebüro des Justizministeriums hat auf zwei Anrufe mit der Bitte um Kommentar nicht unmittelbar geantwortet.

Bloomberg News hatte im Juni berichtet, dass Händler bei einigen Banken gesagt haben, sie hätten über Instant Messages Informationen über ihre Positionen ausgetauscht, ihre eigenen Transaktionen vor Kunden-Orders ausgeführt und versucht, die als Benchmark dienenden WM/Reuters-Sätze zu manipulieren.

Aufsichtsbehörden in aller Welt, darunter das US- Justizministerium, die britische Financial Conduct Authority und die Schweizer FINMA ermitteln am Devisenmarkt, an dem täglich 5,3 Billionen Dollar umgesetzt werden.

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