F&C legt 130/30-Großbritannien-Fonds auf

Die Londoner F&C Investments hat einen neuen Fonds aufgelegt, der in britische Aktien investiert: Der Enhanced Alpha UK Equity (ISIN: LU 030 889 525 8) setzt auf steigende und fallende Kurse an den Börsen des Vereinigten Königreichs. Dazu investiert der Fonds in 40 bis 60 Aktien (Long-Positionen) und in 10 bis 15 Derivate, die von fallenden Aktienkursen profitieren (Short-Positionen).

„Bei dem neuen Fonds können wir nicht nur mit unterbewertet erscheinenden Aktien spekulieren, sondern auch auf überbewertete“, erklärt Luke Newman. Er leitet gemeinsam mit Makis Kaketsis das achtköpfige Managerteam des Fonds. Sie analysieren das britische Aktienuniversum zum einen quantitativ auf der Grundlage der fundamentalen Unternehmensdaten. Zum anderen führen sie Gespräche mit den Firmenchefs.

Die Short-Positionen des Teams dürfen bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens ausmachen. Derzeit sind es aber nur 18 Prozent. Aus diesen Geschäften fließen ihnen Einnahmen zu, die sie in weitere Long-Positionen investieren können. Die Long-Positionen kommen daher derzeit auf 118 Prozent des Fonds. Sie dürfen auf bis zu 130 Prozent steigen.

F&C hat die Zulassung des Fonds für den Vertrieb in Deutschland beantragt und erwartet, bis Dezember grünes Licht zu bekommen. Über das Mindestinvestment und die Gebühren für deutsche Privatanleger konnte das Unternehmen auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com noch keine Aussagen machen.

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